Mainpost, 5.2.2005

Zwei Tage Jubiläumsfest

SANDBERG (BAB) Prall gefüllt ist der Terminkalender bei den Sandberger Musikanten. Im Mittelpunkt des Vereinsjahres steht das Fest zum 30-jährigen Bestehen. Am 28. und 29. Mai soll das Jubiläum gefeiert werden. Am Samstag ist ein Böhmischer Abend geplant, am Sonntag wird bis in den Abend gefeiert. Auf ein großes Festzelt wird verzichtet. Stattdessen finden die Jubiläumstage im Bereich der Schulturnhalle statt.

Von 11. bis 13. Februar steht ein Seminar über Traditionelle Blasmusik mit Franz Watz in Wollbach auf dem Programm. Eine besondere Veranstaltung wird das "Ehemaligen-Treffen" der Musikanten am 12. März im Sportheim. Dazu werden alle rund 160 Musikanten, die irgendwann ein Instrument gespielt haben, eingeladen.

Am Ostermontag spielen die Jungmusikanten zum Frühlingskonzert im Pfarrer-Straub-Haus auf. Heuer übernehmen die Musikanten das Maibaum-Aufstellen am 30. April. Am 16. und 17. Juli wird mit dem Rhönklub Bad Neustadt das Bergfest am Neustädter Haus organisiert.

Wie Bühner betonte, wollen die Musikanten neue Wege gehen und künftig "nicht mehr so viel in Festzelten, sondern mehr in Konzertsälen spielen". So seien Auftritte in Bad Neustadt, Bad Kissingen und Bad Brückenau in Planung.


Mainpost, 4.2.2005

Kassiererin geht nach 18 Jahren

SANDBERG (BAB) Mit den Neuwahlen bei den Sandberger Musikanten ging für Christiane Klamann eine lange Ära als "Finanzchefin" zu Ende. Vor den Neuwahlen stellte Christiane Klamann ihren Posten nach 18 Jahren zur Verfügung, da sie nicht mehr genügend Zeit habe. Sie versicherte, sie werde den Verein weiterhin unterstützen, wenn ihre Hilfe gebraucht werde.

Wie Vorsitzender Joachim Bühner erinnerte, wurde Christiane Klamann 1987 als Kassiererin gewählt. "Christiane hat in den vergangenen 18 Jahren unheimlich viel im Hintergrund geleistet" betonte Bühner. "Ihre Abrechnungen waren immer perfekt; Differenzen gab es nie".

Dank der guten Vorbereitung ging der personelle Wechsel bei den Neuwahlen unter der Leitung von Alfons Holzheimer dann reibungslos und zügig über die Bühne. Vorsitzender bleibt Joachim Bühner, sein Stellvertreter Gerhard Friedel. Der bisherige Schriftführer Stefan Söder übernimmt die Kassengeschäfte; das Protokoll führt Dominik Söder. Jugendvertreter sind Kornelia Neumann und Alexandra Hourle, Kassenprüfer bleiben Corinna Kirchner und Michaela Metz.

Alfons Holzheimer für die Kirchenverwaltung und Dirk Geis als Vertreter des Sportvereins und der Gemeinde dankten der Kapelle für ihre Arbeit. Sie würdigten auch die außergewöhnlich aktive Jugendarbeit der Kapelle.


Mainpost, 4.2.2005

Erfolgsmeldung übers Handy

SANDBERG (BAB) Gerade hatte Vorsitzender Joachim Bühner in der Hauptversammlung der Sandberger Musikanten zahlreiche Aktive zu "besonderen Leistungen" gratuliert, da gab Ralf Kirchner eine Nachricht, die er soeben als SMS erhalten hatte, bekannt: Julia Schmidt und Teresa Bühner haben bei Jugend musiziert in Schweinfurt 24 von 25 möglichen Punkten erreicht! "Dann schreib' gleich zurück - Herzlichen Glückwunsch - wir trinken eine Runde auf sie!", forderte Bühner.

Wie Bühner erst erinnert hatte, gab's 2004 viele Anlässe, zu Wettbewerbs- und Prüfungserfolgen zu gratulieren: So qualifizierten sich Julia Schmidt und Teresa Bühner mit zwei Kollegen aus Großeibstadt im Saxophon-Quartett für den Landesentscheid in Günzburg und wurden dort Landessieger.

Die D1-Prüfung legten Florian Schmidt (Schlagzeug) und Stefanie Holzheimer (Querflöte) im März erfolgreich ab. Im Dezember nahmen bei der D1-Prüfung mit Felix Neumann, Dominik Gebauer (beide Traumnote 1,0), Julian Hourle, Martin Holzheimer (alle Trompete) sowie Kevin Köth (Flügelhorn) weitere fünf Musikanten die erste Hürde. Lukas Neumann (Trompete) schaffte die D3-Prüfung (Musikabzeichen in Gold) mit Bravour.

Beim Yamaha-Trumpet-Contest erreichte Markus Arnold das Finale der ""zehn besten Trompeter Europas" in Berlin.


Mainpost, 3.2.2005

Nur Posaune und Tuba fehlen noch

SANDBERG (BAB) Mit einer stolzen Bilanz wartete Vorsitzender Joachim Bühner auch in diesem Jahr bei der Hauptversammlung der Sandberger Musikanten auf. Insgesamt 59 Auftritte haben die Kapelle, die Jungmusikanten und das Kreuzbergblick-Quintett 2004 absolviert. Der Rückblick auf die Veranstaltungen spiegelte eindrucksvoll das aktive Vereinsleben und die Bedeutung der Musikanten für die dörfliche Gemeinschaft wider.

Der Verein besteht derzeit aus 245 Mitgliedern, davon 75 Aktive und 170 Passive. Die Aktiven wiederum setzen sich zusammen aus 28 Musikanten, 31 Jungmusikanten, elf Mitgliedern der Trachtenkapelle. Fünf Kinder haben mit dem Musikunterricht begonnen und spielen noch nicht in der Jugendkapelle mit.

Die Hauptausbilder sind die beiden Musiklehrer der Kreismusikschule, Norbert Glock (für Tenorhorn, Bariton, Flügelhorn und Trompete) sowie Udo Schneider (für Querflöte, Klarinette und Saxophon).

"Fehlende Instrumente sind Posaune und Tuba", stellte Vorsitzender Joachim Bühner fest und wünschte: "Es wäre schön , wenn wir es schaffen würden, hier Nachwuchs heranzuziehen."

Neben kirchlichen Festen sowie Gedenktagen und Jubiläumsständchen listete der Vorsitzende zahlreiche Veranstaltungen auf, die die verschiedenen Musikgruppen im vergangenen Jahr absolvierten. Darunter neun Auftritte der Sandberger Musikanten, 14 Veranstaltungen der Jugendkapelle und acht Auftritte des Kreuzbergblick-Quintetts.

Bedauerlich fand Bühner, dass beim Frühlingskonzert der Jungmusikanten noch etliche Plätze im Pfarrer-Straub-Haus frei waren, obwohl vom Nachwuchs unter Leitung von Norbert Glock "ein tolles Programm" geboten wurde.

Am Seminar mit Franz Watz nahmen sechs Musikanten teil. Vom 4. bis 7. August wurde ein Oberkrainer-Seminar in Österreich besucht. Insgesamt fanden 33 Proben statt, an denen im Durchschnitt 20 Musikanten teilnahmen. Die fleißigsten waren Kornelia Neumann, Gabi Arnold und Dominik Söder.

Das Bergfest am Neustädter Haus sollte erstmals nach sechs Jahren in Zusammenarbeit mit dem Rhönklub Bad Neustadt im Juli stattfinden. Wegen des schlechten Wetters wurde der Termin auf September verlegt. Es sei ein gelungenes Fest geworden, "wenn auch nicht in finanzieller Hinsicht". Heuer soll das Fest - wie immer im Freien ohne Zelt - durchgezogen werden.

Nach der imposanten Bilanz hatte Helmut May, der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, viel Anerkennung für das rege Musikleben in der Rhöngemeinde. "Es ist unheimlich, was in Sandberg alles gemacht wird!"


Mainpost, 3.2.2005

Dirigentenwechsel bei den Sandberger Musikanten

SANDBERG (BAB) Vorsitzender Joachim Bühner legte das Amt des Dirigenten bei den Sandberger Musikanten nach über zehn Jahren nieder. Der Kapelle hatte er seine Entscheidung im Oktober mitgeteilt. In der Hauptversammlung gab er den Wechsel nun offiziell bekannt.

Den Entschluss habe er nicht aus heiterem Himmel gefasst, sagte Bühner. Er habe gemerkt, dass die Begeisterung fehlte, dass er seine Musikanten nicht mehr so, wie es für die Entwicklung der Kapelle wichtig sei, motivieren konnte. Er klebe nicht an seinen Posten, bekräftigte Bühner, der vor über zehn Jahren die Doppelfunktion des Vorsitzenden und Dirigenten übernommen hatte.

Mit Musiklehrer Norbert Glock habe er einen Nachfolger gefunden, "der nicht besser sein könnte". Nach einer Aussprache habe Glock die musikalische Leitung übernommen. "Jetzt ist wieder Ansporn und Feuer da in den Proben - deshalb war es richtig, nach zehn Jahren die Position auszutauschen."

Wie Bühner erklärte, stehe er nach wie vor bei örtlichen Veranstaltungen zur Verfügung. In mehreren Wortmeldungen wurde Bühners Schritt bedauert, aber akzeptiert.

Helmut May, Kreisvorsitzendender des Nordbayerischen Musikbundes, zeichnete Joachim Bühner mit der Dirigentennadel in Bronze der Bundesmusikvereinigung Deutscher Blasmusikverbände aus und betonte ebenfalls, dass Bühner den guten Ruf der Sandberger Musikanten weit über die Gemeindegrenze hinaus gefestigt habe.