Rom

Der Bericht als Gedicht

von Alexandra Hourle


Am Sonntag, den 03.09.2006, an der Kirche ging es los,
bis Bologna ins Hotel mit dem ganzen Tross.
In Assisi haben wir am Montag halt gemacht,
und dort dem Hl.Franziskus und der Hl.Klara gedacht.
Nach vielen Stunden im Bus war es dann geschafft,
der Ewald hatte uns heil bis nach Rom ins Castelfusano gebracht.

Dienstag schwammen wir dann im Thyrennischen Meer,
alle Musikanten liebten das sehr.
Mittags Besuch von St. Paul vor den Mauern, Spanische Treppe u.Trevi-Brunnen,
unser Pfr. Krefft zeigte uns soviel, man konnte sich nur noch wundern
und die Freizeit wurde mit Metro, Bus u. manchmal auch schnellem laufen überwunden.

Am Mittwoch bei der Papstaudienz
da waren wir natürlich auch präsent.
Beim Warten vor den Kolonaden
da wussten wir noch nicht genau was wir erwarten.
Aufgeregt waren wir auf jeden Fall,
ich glaube, das wäre sonst ja auch nicht normal.

Erstmal durch die Kontrolle gekommen,
haben wir dann unseren Weg genommen.
Der Pfarrer voran im schnellen Lauf,
ich glaube, wir schwebten die Treppen hinauf.
Ganz oben angelangt
haben wir die Situation immer noch nicht richtig erkannt.
Aber doch da standen wir echt,
die Sonne schien heiß und wir schwitzen nicht schlecht.

Dann kam der Papst mit seinem Papamobil,
wir spielten Musik u. jubelten sehr viel.
Der Jutta hat er auch noch die Hand gedrückt,
das hat die ganze Mannschaft noch mehr beglückt.
Die Audienz war ein überwältigendes Erlebnis, da stimmt ihr mir sicher zu
und leider vergingen die Stunden wirklich im nu.

Doch weiter ging's. Am Bus angekommen,
umziehen, trinken, essen,
sofort wieder die Beine in die Hände genommen.
13 Uhr Besichtigung vom Petersdom
und Vittoria erwartete uns schon.
Gekonnt führte sie uns durch den Dom für die Ewigkeit
und wie im Fluge verging wieder mal die Zeit.

Von den vielen Eindrücken noch ganz benommen,
sind wir dann auf schnellstem Weg zum Pantheon gekommen.
Mancher dachte: Naja ein Konzert von vielen.
Nein,der Klang war so wunderbar, man glaubte es würden die Engel spielen.

Müde kamen wir im Bus am Abend an
und ein mancher meinte dann:
Ein erlebnisreicher und beeindruckender Tag geht dem Ende entgegen
von wegen.

Auf der Ponte Rosa ging's dann erst richtig los.
Denn da wurde gefeiert ganz groß.
Es wurde viel erzählt, gesungen und gelacht
bis weit in die tiefe Nacht!
(Ich sehe grad` unseren Pfarrer an - o.k. er lacht!)

Donnerstag ging es weiter in großen Schritten.
Nationaldenkmal, Kapitol, Forum Romanum u. Colosseum.
Ja, Rom hat wirklich sehr viel zu bieten.

Dankgottesdienst in der Hl.Geist-Kirche mit Pfr.Krefft
und unseren Musikanten aus der Rhön.
Ja. Das war auch sehr schön.

Freitag: Besichtigung von St. Maria Maggiore, Vatikan, Museen.
Einige haben auch die Kuppel gesehen.
Trastevere war unser Abendausflug
und ruckzuck saßen wir wieder alle im Zug.

Letzter Tag in Rom.
Unglaublich,das war es leider schon.

Seit gestern sitzen wir in unserem Bus,
( Zwischenstopp in Torbole)
mit unserer Reise ist jetzt bald Schluss!

Jetzt gilt es sich hier noch zu bedanken.
Das mach ich für mich und auch für alle anderen.

Es war die schönste Reise, die je unser Verein gemacht.
Und das hat alles unser Herr Pfarrer Krefft fertig gebracht.
Ich glaube er kennt sich in Rom besser aus
als daheim in seinem eigenen Haus.
Auch Gebet u. schöner Gesang,
machten die Fahrt gar nicht lang.

Danke auch Dir, Chopper für die Mitorganisation,
genauso Regina u. Charly, wenn ihr was anpackt, klappt das schon.

Wir sind dankbar, dass wir alle dabei waren.
Von diesem Erlebnis sprechen wir sicher noch in vielen Jahren.

Eine einzigartige Reise geht zu Ende.
Wir danken Gott und für unseren Herrn Pfarrer klatschen wir einmal kräftig in die Hände.